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Positionen der Lebenshilfe Thüringen

Die Lebenshilfe Thüringen bezieht zu aktuellen gesellschaftlichen und sozialpolitischen Fragen Position und arbeitet mit den Parteien und Ministerien in Thüringen zusammen. Die Interessenvertretung von Menschen mit insbesondere geistiger Behinderung und der konstruktive Dialog stehen hierbei im Mittelpunkt.

Lebenshilfe Thüringen im "Seniorenreport" des Landesseniorenrates Thüringen

Seniorenreport 2016

In der Ausgabe 1/2  2016 des "Seniorenreports" des Landesseniorenrates Thüringen hat die Lebenshilfe Thüringen sich vorgestellt. Außerdem haben wir auf die derzeit offenen Fragen hinsichtlich der notwendigen Angebote für älter gewordenene Menschen mit Behinderungen hingewiesen. Neben dem Anspruch auf Teilhabe für Menschen mit Behinderungen ohne Altersgrenze ist es wichtig, dass der volle Anspruch auf Pflege für Menschen mit Behinderungen auch in den Wohnstätten der Behindertenhilfe realisiert werden kann und lebenswerte, barrierefrei und offene Lebensräume für alt gewordene Menschen mit Behinderung geschaffen werden.

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Teilhabe statt Ausgrenzung - Broschüre zum Lebenshilfe-Frühstück mit Parlamenatriern 2016

Broschüre Parlamenatrisches Frühstück 2016

Am 30.08.2016 lud die Lebenshilfe Thüringen die Abgeordneten des Thüringer Landtages, die Thüringer Bundestagsabgeordneten sowie die Vertreter des Sozial- und Bildungsministeriums in den Thüringer Landtag ein, um bei einem gemeinsamen Frühstück ins Gespräch zu kommen. Im Mittelpunkt der Gespräche standen dabei die laufende Novellierung des Thüringer Gesetzes zur Verbesserung der Integration und Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen sowie die aktuellen Entwürfe der Bundesregierung zum Bundesteilhabegesetz und Pflegestärkungsgesetz III.

 
 

Die Landesrahmenvereinbarung in Thüringen - Weg zur Umsetzung der Interdisziplinären Frühförderung - Positionspapier der Frühförderstellen der Lebenshilfe Thüringen

Das vorliegende Positionspapier ist das Ergebnis des Workshops "Die Landesrahmenvereinbarung Thüringen - Chancen und Risiken bei deren Umsetzung in den Frühförderstellen der Lebenshilfe Thüringen". Dieser Workshop fand im September 2014 gemeinsam mit den Frühförderstellen der Lebenshilfe Thüringen und Fachleuten statt.

Ziel des Workshops war es, die seit dem 1. Mai 2010 gültige Rahmenvereinbarung für den Freistaat Thüringen zur Umsetzung der Verordnung zur Früherkennung und Frühförderung behinderter Kindern und von Behinderung bedrohter Kinder (Frühförderungsverordnung) auf den Prüfstand zu stellen. In der gemeinsamen Diskussion haben die Frühförderstellen der Lebenshilfe Thüringen die Chancen der bestehenden Rahmenvereinbarung und notwendige Änderungsbedarfe benannt, um in Thüringen die Interdisziplinäre Frühförderung erfolgreich umsetzen zu können.

„Nichts über uns ohne uns!“- Menschen mit Behinderung melden sich zu Wort

Broschüre Tagung Lebenshilfe-Rat

Am 27.05.2014 fand in Weimar die Thüringer Lebenshilfe-Tagung „Nichts über uns ohne uns“ von Menschen mit Behinderung für Menschen mit Behinderung statt. Im Mittelpunkt stand die Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen in den Bereichen Arbeit und Beschäftigung sowie das Leben als Altersrentner im Ruhestand.

Der Lebenshilfe-Rat Thüringen, das Selbstvertretungsgremium behinderter Menschen der Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung – Landesverband Thüringen e.V., hat mit Interessenvertretern der Beschäftigten in den Werkstätten für behinderte Menschen sowie mit Heimbeiräten von Wohnstätten der Lebenshilfe Thüringen diskutiert und Meinungen ausgetauscht. Insgesamt 45 Menschen mit Behinderung aus 20 verschiedenen Einrichtungen von 9 Lebenshilfeträgern Thüringens haben sich beteiligt. Thüringens Sozialministerin Heike Taubert war Schirmherrin der Veranstaltung.

Insgesamt 45 Menschen mit Behinderung aus 20 Einrichtungen von 9 LebenshilfeorganisationenThüringens haben sich beteiligt und in intensiven Diskussionen Positionen ausgetauscht, Probleme benannt und Aufgabenstellungen für die Zukunft formuliert.

Die Redebeiträge und Ergebnisse der Tagung finden sich in der Broschpüre des Lebenshilfe-Rates.

 

Parlamentarisches Frühstück der Lebenshilfe Thüringen am 25.06.2013 im Thüringer Landtag

Zur Stärkung der Interessenvertretung für Menschen mit insbesondere geistiger Behinderung und zur Verbesserung der Einflussnahme auf politische Entscheidungsprozesse führte die Lebenshilfe Thüringen gemeinsam mit Vertretern des Lebenshilferates der Lebenshilfe Thüringen, Eltern und Vertretern der Einrichtungen und Dienste der Lebenshilfe in Thüringen ein Frühstück mit den Abgeordneten im Thüringer Landtag durch. Unter dem Motto „Inklusion leben – Teilhabe ermöglichen und Barrieren beseitigen“ wurden aktuelle Entwicklungen auf den Prüfstand gestellt, Fragen diskutiert und gemeinsame Wege und Perspektiven der Gestaltung einer inklusiven Gesellschaft aufgezeigt.

Broschüre Parlamentarisches Frühstück

In der intensiven Diskussion mit den Abgeordneten des Thüringer Landtages sind gemeinsame Wege der Gestaltung einer inklusiven Gesellschaft sichtbar geworden. Die Statements der Vertreter der Lebenshilfe Thüringen sind in einer Broschüre zusammengefasst und den Abgeordneten des Thüringer Landtages anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderungen am 03.12.2013 zur Verfügung gestellt worden.


 

„Inklusion – Was ist und was heißt das für die schulische Bildung von Kindern und Jugendlichen mit geistiger Behinderung?“

Positionspapier der Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung – Landesverband Thüringen e. V.

Die Lebenshilfe Thüringen hat ein Positionspapier erarbeitet zum Thema „Inklusion – Was ist das und was heißt das für die schulische Bildung von Kindern und Jugendlichen mit geistiger Behinderung? Das Positionspapier ist in Zusammenarbeit mit den Lebenshilfe- Trägern von Schulen entstanden.

Die Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung – Landesverband Thüringen e. V., die sich für Menschen mit geistiger Behinderung und deren Eltern, insbesondere auch für Schüler mit schwerer geistiger oder mehrfacher Behinderung einsetzt und selbst Schulträger von Förderschulen und einer integrativen Schule ist, unterstützt das Ziel inklusiver Bildung und des gemeinsamen Unterrichtes von Schülern mit und ohne Behinderung. Sie verweist gleichzeitig darauf, dass Inklusion in der Schule nur gelingen kann, wenn im Interesse des Kindeswohls für Kinder mit Behinderung adäquate Lernbedingungen geschaffen werden sowie die notwendige Unterstützung geleistet wird.

Im dem Positionspapier „Inklusion - Was ist und was heißt das für die schulische Bildung von Kindern und Jugendlichen mit geistiger Behinderung?“ formuliert die Lebenshilfe notwendige Rahmenbedingungen für den gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderung. Ziel ist es, Erfahrungen, Kritik und Vorschläge von betroffenen Eltern ernst zu nehmen, die bestehende Praxis auf den Prüfstand zu stellen und die öffentliche Debatte über adäquate Lernbedingungen und Mindeststandards des gemeinsamen Unterrichts anzuregen. Entscheidend für den Erfolg des gemeinsamen Unterrichts sind die hohe Qualität individueller Förderung sowie insbesondere das Wohl der Kinder mit Behinderung.

Wie in der in Deutschland seit dem 26. März 2009 in Kraft getretenen UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung gefordert, ist das Land Thüringen bestrebt, die Möglichkeiten des gemeinsamen Unterrichts von Schülern mit und ohne Behinderung auszubauen und die Weichen für die zukünftige Schulentwicklung neu zu stellen. Im Thüringer Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung ist als wesentliches Ziel der Auf- und Ausbau inklusiver Schulangebote benannt, das über vielfältige Maßnahmen umgesetzt werden soll. Zur Art und Weise der Umsetzung erfolgreicher inklusiver schulischer Bildung, d.h. über adäquate Rahmenbedingungen und Mindeststandards finden sich hier nur wenige Aussagen. In dem Positionspapier unseres Verbandes steht dies deshalb im Mittelpunkt.
 

Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung - Landesverband Thüringen e.V.
Rudolstädter Str. 39
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Fax: 03641 336507
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