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  • Auch in Leinefelde und Worbis wird protestiert

    Auch in Leinefelde und Worbis wird protestiert

    Auch in Leinefelde haben gestern Menschen mit Behinderungen, Mitarbeiter und Freunde gegen das von der Bundesregierung vorgelegte Bundesteilhabegesetz protestiert. Durch die vorgelegten Gesetzesentwürfe des Bundesteilhabegesetzes und des Pflegestärkungsgesetzes III drohen Menschen mit Behinderungen Ausgrenzung und Diskriminierung statt Teilhabe. Selbstgestaltete Postkarten wurden mit Luftballons auf den Weg nach Berlin geschickt, um Politiker zur Nachbesserung der Gesetze aufzufordern.

     
  • Zu viele Hürden - Proteste gegen das Bundesteilhabegesetz auch in Weimar und Apolda

    Zu viele Hürden - Proteste gegen das Bundesteilhabegesetz auch in Weimar und Apolda

    Seit Monaten protestieren Menschen mit Behinderung und deren Interessenverbände gegen das geplante Bundesteilhabegesetz, das zum 1. Januar 2017 in Kraft treten soll. Am 21. und 22. September gehen Betroffene bundesweit auf die Straßen und bauen die Hürden auf, die ihnen das Leben weiter erschweren sollen. Denn am 22. und 23. September wird das umstrittene Gesetz in Bundestag und Bundesrat beraten. Es betrifft allein in Thüringen bis zu 30.000 Menschen. Rola Zimmer, Vorstandsvorsitzende des Lebenshilfe-Werk Weimar/Apolda e. V. bringt es auf den Punkt: „Zu viel Bürokratie, zu viel Bevormundung, zu viel Willkür, zu wenig Teilhabe.“

     
  • Teilhabe statt Ausgrenzung - Broschüre zum Lebenshilfe-Frühstück mit Parlamentariern

    Teilhabe statt Ausgrenzung - Broschüre zum Lebenshilfe-Frühstück mit Parlamentariern

    Am 30.08.2016 hatte die Lebenshilfe Thüringen die Abgeordneten des Thüringer Landtages, die Thüringer Bundestagsabgeordneten sowie die Vertreter des Sozial- und Bildungsministeriums in den Thüringer Landtag eingeladen, um bei einem gemeinsamen Frühstück ins Gespräch zu kommen. Im Mittelpunkt der Gespräche standen dabei die laufende Novellierung des Thüringer Gesetzes zur Verbesserung der Integration und Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen sowie die aktuellen Entwürfe der Bundesregierung zum Bundesteilhabegesetz und Pflegestärkungsgesetz III. Die Redebeiträge der Lebenshilfe-Vertreter stehen nun in einer Broschüre zum Nachlesen zur Verfügung.

     
  • Mit Hürden und Luftballons Protest gegen das Bundesteilhabegesetz - Aktionen in Erfurt, Weimar und Leinefelde-Worbis

    21.09.2016 Etwa 30.000 Menschen mit Behinderungen werden in Thüringen von den vielen Verschlechterungen betroffen sein, die das neue Bundesteilhabegesetz mit sich bringt. Am Donnerstag, 22. September, berät der Bundestag in erster Lesung den Gesetzentwurf, gegen den sich schon im Vorfeld ein Sturm der Empörung unter den Betroffenen erhoben hat. Mit dezentralen Aktionen in ganz Thüringen wollen Lebenshilfe und der PARITÄTISCHER Thüringen ihre Forderung nach einem Bundesteilhabegesetz, das seinen Namen wirklich verdient, unterstreichen.

     
  • Lebenshilfe Thüringen im Gespräch mit Thüringer Parlamentariern für mehr Gleichstellung und ein Bundesteilhabegesetz ohne Verschlechterungen für Menschen mit Behinderungen

    Lebenshilfe Thüringen im Gespräch mit Thüringer Parlamentariern für mehr Gleichstellung und ein Bundesteilhabegesetz ohne Verschlechterungen für Menschen mit Behinderungen

    Am 30.08.2016 lud die Lebenshilfe Thüringen die Abgeordneten des Thüringer Landtages, die Thüringer Bundestagsabgeordneten sowie die Vertreter des Sozial- und Bildungsministeriums in den Thüringer Landtag ein, um bei einem gemeinsamen Frühstück ins Gespräch zu kommen. Im Mittelpunkt der Gespräche standen dabei die laufende Novellierung des Thüringer Gesetzes zur Verbesserung der Integration und Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen sowie die aktuellen Entwürfe der Bundesregierung zum Bundesteilhabegesetz und Pflegestärkungsgesetz III.

     
  • #TeilhabeStattAusgrenzung

    #TeilhabeStattAusgrenzung

    Die Bundesregierung hat mit den am 28.06.2016 vorgelegten Entwürfen zum Bundesteilhabegesetz und Pflegestärkungsgesetz III mehr Selbstbestimmung und Teilhabe für Menschen mit Behinderung versprochen. Die Entwürfe erfüllen dieses Versprechen jedoch nicht. Die Bundesvereinigung hat am 14.07.2016 zu beiden Entwürfen ausführlich Stellung genommen. (Foto: © Hans D. Beyer)

     
  • Ein Supermarkt für Jung, Alt und die ganze Familie

    „Wir sind für Sie vor Ort: wo andere Supermärkte auf Größe am Stadtrand setzen, bieten wir die fußläufige Erreichbarkeit eines freundlichen Nahversorgers. Mit stets frischer Qualität im umfangreichen Sortiment und zusätzlichen Serviceleistungen passen wir uns ständig weiter an die Wünsche und Bedürfnisse unserer Kunden an. Wir bieten ein überzeugendes Preis-/ Leistungsverhältnis und einen sehr persönlichen und freundlichen Service …“ Mit diesem Angebot betreibt die durch die Lebenshilfe Meiningen gegründete Integrationsfirma LebenshilfeWerk Service- und Handelsgesellschaft mbH seit dem 3. Dezember 2009 einen Cap-Markt in Meiningen (der erste seiner Art in Thüringen) und das in enger Kooperation mit den Genossenschaften der Werkstätten für behinderte Menschen (GDW) Süd e.G. Sindelfingen. Die Genossenschaft der Werkstätten für behinderte Menschen (GDW) Süd hat dieses Konzept für den Lebensmitteleinzelhandel entwickelt, erprobt und in den vergangenen 15 Jahren an mehr als 100 Standorten bundesweit erfolgreich in Form von Cap-Märkten umgesetzt. Entscheidender Schwerpunkt ist die Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen für Menschen, die durch ein Handicap benachteiligt sind und für die das Cap-Konzept als Lebensmittelpunkt dienen kann.

     
  • Stellungnahme der Bundesvereinigung Lebenshilfe zum Referentenentwurf des BTHG

    19.05.2016 Die Bundesvereinigung Lebenshilfe hat am gestrigen Abend Ihre Stellungnahme zum Referentenentwurf des BTHG vom 26.04.2016 beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales eingereicht. Mit dieser Stellungnahme ergänzt die Lebenshilfe die Positionierung der Fachverbände in den Punkten, die für Interessenvertretung von Menschen geistiger Behinderung und ihrer Familien besondere Bedeutung haben.

     
  • Sechs Kernforderungen zum Referentenentwurf des BTHG

    Der Deutsche Behindertenrat (DBR), die Fachverbände für Menschen mit Behinderung, der Paritätischen Gesamtverband, das Deutschen Roten Kreuz, der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen und der Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) haben in einem gemeinsamen Papier vom 11.05.2016 sechs Kernforderungen zum derzeit vorliegenden Referentenentwurf eines Bundesteilhabegesetzes vom 26.04.2016 vorgelegt. In diesem Papier verweisen die Beteiligten auf das umfassende Recht auf Teilhabe, dass bundesweit für alle Menschen mit Behinderungen gilt. Die im Referentenentwurf enthaltenen Leistungseinschränkungen und Leistungskürzungen werden abgelehnt. Die Beteiligten fordern die Stärkung des Wunsch- und Wahlrechtes von Menschen mit Behinderungen, den Verzicht auf die Einkommens- und Vermögensheranziehung bei der Gewährung von Leistungen der Eingliederungshilfe im Sinn eines Nachteilsausgleiches. Die konkreten Forderungen können dem anliegenden Papier der Beteiligten Verbände entnommen werden.

     
  • Landesbeauftragter für die Belange von Menschen mit Behinderungen zu Gast bei der Lebenshilfe Thüringen

    Am 17.05.2016 besuchte der Thüringer Landesbeauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Joachim Leibiger, im Rahmen eines Antrittsbesuches die Lebenshilfe Thüringen. Neben den Vorstandsmitgliedern Claudia Geiken, Lebenshilfe Kreisverein Weimar, und Dirk Wessely, Lebenshilfe Meiningen, nahmen an diesem Gespräch Ronald Wirtz, Sprecher des Lebenshilferates, Dr. Gisela Schröter, Fachberaterin, und Katja Heinrich, Geschäftsführerin der Lebenshilfe Thüringen, teil. Joachim Leibiger, seit Januar dieses Jahres im Amt, informierte sich im gemeinsamen Gespräch über die bestehenden Angebote der Lebenshilfe Thüringen sowie der Mitgliedsorganisationen. Dabei standen u.a. die Angebote zur Teilhabe am Arbeitsleben für Menschen mit Behinderungen in Werkstätten für behinderte Menschen, in Integrationsfirmen und auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt im Interesse des Landesbeauftragten. Mittelpunkt des Gespräches war die gemeinsame Verständigung zum Arbeitsentwurf zur Novellierung des Thüringer Gesetzes zur Gleichstellung und Verbesserung der Integration von Menschen mit Behinderungen und zum Verfahren zur Überarbeitung des Thüringer Maßnahmenplans zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Joachim Leibiger verwies darauf, dass die Umsetzung der in der UN-BRK normierten Barrierefreiheit, insbesondere die Anwendung Leichter Sprache für die Zugänglichkeit von Informationen und Inhalten als unverzichtbarer Bestandteil für die Inanspruchnahme von Dienstleitungen und Servicenageboten im Bereich der Kommunalverwaltung, wesentlicher Aufgabenschwerpunkt ist. Des Weiteren verständigten sich die Gesprächsteilnehmer über die Möglichkeiten der Stärkung der unabhängigen Position des Landesbehindertenbeauftragten. Die Regelungen zur hauptamtlichen Tätigkeit der kommunalen Behindertenbeauftragten wurde ausdrücklich begrüßt, nach Auffassung von Joachim Leibiger ist darüber hinaus die fachliche Unterstützung der Kommunen sowie die finanzielle Unterstützung der kommunalen Haushalte notwendig, um die Kompetenz und Arbeit der kommunalen Behindertenbeiräte effektiv stärken und ausbauen zu können. Im Rahmen der Überarbeitung des Thüringer Maßnahmenplans verständigten sich die Gesprächsteilnehmer insbesondere zur Thematik „Ältere Menschen mit Behinderungen“. Aus Sicht der Lebenshilfe Thüringen ist es wichtig, diese Thematik in die Überarbeitung des Maßnahmenplans miteinzubeziehen und dafür Sorge zu tragen, dass entsprechende konkrete Maßnahmen zur Schaffung notwendiger Angebote für ältere Menschen mit Behinderungen formuliert werden. Der Landesbeauftragte unterstützte dieses Anliegen und verwies darauf, dass die Thematik alle neun Arbeitsgruppen zum Thüringer Maßnahmenplan betrifft. Nach den Vorstellungen des Landesbehindertenbeauftragten ist es sachdienlich, in den Arbeitsgruppen entsprechende Verantwortliche zu benennen, die der Berücksichtigung dieser Thematik Rechnung tragen.

     
 
 
 
 

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