Aktuelles

 
 
 
 
 
  • Gespräch mit Thüringer Bildungsministerin Dr. Birgit Klaubert

    Erfurt Am 09.05.2016 fand ein gemeinsames Gespräch von Vertretern des Landesvorstands der Lebenshilfe Thüringen e. V. mit der Bildungsministerin Dr. Birgit Klaubert zu aktuellen Fragen der Entwicklung des Thüringer Schulsystems statt. Grundlage war das Positionspapier der Bundesvereinigung Lebenshilfe „Thesen zur inklusiven Bildung in der Schule“ vom Januar 2016 sowie zur Schulbegleitung vom November 2015. Aktueller Ausgangspunkt der Diskussion waren die vorliegenden Eckpunkte des TMBJS für ein inklusives Schulgesetz, in dem das Thüringer Förderschulgesetz und das Thüringer Schulgesetz zusammengeführt werden sollen. Bildungsministerin Dr. Klaubert versicherte, dass es in Zukunft entsprechend des Wunsches der Eltern mit Kindern mit geistiger Behinderung sowohl die Möglichkeit der Förderschule mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung als anerkannten Bildungsort als auch die Möglichkeit des Gemeinsamen Unterrichts an Grund-, Regel- oder Gemeinschaftsschulen in Thüringen geben wird. Dabei gehe es darum im Interesse des Kindeswohls gemeinsam mit den Eltern die jeweils beste Lösung zu finden. Das Land unterstützt den Paradigmenwechsel zu inklusiven Schulangeboten in den Regionen Thüringens, jedoch könne dieser nicht verordnet werden, sondern bedarf bestimmter Rahmenbedingungen. Das Tempo der Umsetzung wurde deshalb bewusst reduziert. Aufgabe der Förderschulen mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung ist es, sich verstärkt inklusionsorientiert zu entwickeln, d.h. durch Vernetzung und Kooperation mit Partnern in der jeweiligen Gemeinde oder Region.

     
  • Neuer Vorstand der Lebenshilfe Thüringen gewählt

    Neuer Vorstand der Lebenshilfe Thüringen gewählt

    Am Sonnabend, 30.04.2016, haben die Mitgliedsorganisationen der Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung – Landesverband Thüringen e.V. in Jena auf ihrer diesjährigen Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand gewählt. Birgit Diezel wurde einstimmig erneut zur Vorsitzenden der Thüringer Lebenshilfe gewählt. In den Landesvorstand wurden außerdem Vertreter aus den verschiedenen Mitgliedsorganisationen der Lebenshilfe Thüringen gewählt, Dr. Heike Schreer (Lebenshilfe Kreisverein Jena), Claudia Geiken (Lebenshilfe Kreisverein Weimar), Wolfgang Nowak (Lebenshilfewerk Weimar- Apolda), Hartmut Kalthoff (Lebenshilfe Erfurt), Christine Domey (Lebenshilfe Kreisverein Artern), Jürgen Born (Lebenshilfe Gera Stadt/ Land), Werner Leukefeld (Lebenshilfe Leinefelde- Worbis) und Dirk Wessely (Lebenshilfe Meiningen). Pressefoto: Der neu gewählte Landesvorstand v.l.n.r.: Birgit Diezel, Werner Leukefeld, Claudia Geiken, Dr. Heike Schreer, Christine Domey, Dirk Wessely, Wolfgang Nowak, Hartmut Kalthoff,

     
  • Auftakt für AKZEPTANZ 2016

    Auftakt für AKZEPTANZ 2016

    Erfurt 21/03/2016 Zum 4. Mal lobt der Lebenshilfe Landesverband Thüringen den Unternehmenspreis AKZEPTANZ aus. Die Thüringer Ministerin für Arbeit und Soziales, Heike Werner, und die Partner gaben heute den Startschuss in Erfurt. Mit dem Preis AKZEPTANZ 2016 werden Unternehmen ausgezeichnet, die in Eigenregie, in Kooperation mit Lebenshilfen oder anderen Organisationen Menschen mit Behinderungen die Teilhabe an Arbeit ermöglichen. Gefördert wird der Preis von der Sparkassen-Finanzgruppe Hessen-Thüringen. Partner sind die Thüringer Industrie- und Handelskammern, die Handwerkskammern und der Thüringer Bauernverband. Bewerbungsschluss ist der 31.08.2016. Im November findet die Preisverleihung in Erfurt statt.

     
  • Lebenshilfe-Gründer Dr.Tom Mutters verstorben

    Lebenshilfe-Gründer Dr.Tom Mutters verstorben

    Berlin, 02.02.2016 Dr. med. h.c. Tom Mutters, Gründer und Ehrenvorsitzender der Bundesvereinigung Lebenshilfe, ist am 02.Februar im Alter von 99 Jahren verstorben. Zusammen mit Fachleuten und Eltern gründete der gebürtige Niederländer 1958 in Marburg die Bundesvereinigung Lebenshilfe. Dr. Tom Mutters war 30 Jahre Geschäftsführer der Bundesvereinigung Lebenshilfe. Die Lebenshilfe entwickelte sich in den Folgejahren zur größten Selbsthilfeorganisation für Menschen mit geistiger Behinderung und ihrer Angehörigen. Heute zählt die Bundesvereinigung Lebenshilfe etwa 130.000 Mitglieder, 512 Ortsvereine und 16 Landesverbände. Dr. Tom Mutters prägte das Bild der Lebenshilfe ganz wesentlich und verhalf Menschen mit Behinderungen und ihren Angehörigen zu einem neuen Selbstbewusstsein. Seine Visionen aus den 1950er Jahren spiegeln sich heute in der UN-Behindertenrechtskonvention wieder. Für sein Lebenswerk erhielt Dr. Tom Mutters eine Vielzahl von Auszeichnungen, unter anderem 1987 das Große Bundesverdienstkreuz. Ihm zu Ehren wurde die Lebenshilfe-Stiftung "Tom Mutters" gegründet. Dr. Tom Mutters wurde 1917 in Amsterdam geboren und lebte bis zu seinem Tod gemeinsam mit seiner Frau in Marburg. Bildquellenhinweis "Foto: Bundesvereinigung Lebenshilfe, Hans D. Beyer".

     
  • Brit Zeitner mit dem Salzmann-Preis geehrt

    23.11.2015 Der Freistaat Thüringen zeichnet mit dem Salzmann-Preis Persönlichkeiten aus, die sich in der frühkindlichen, schulischen und außerschulichen Bildung sowie im Ehrenamt herausragend verdient gemacht haben. Der Salzmann-Preis wird seit 2012 verliehen und ist nach dem Thüringer Theologen und Pädagogen Christian Salzmann benannt. Christian Salzmann gründete 1784 in Schnepfenthal einen eigene Erziehungsanstalt, den Vorläufer des heutigen Spezialgymnasiums für Sprachen. Birgit Klaubert, Thüringer Ministerin für Bildung, Jugend und Sport überreichte gestern den Salzmann-Preis 2015 unter anderem an Brit Zeitner, Vorsitzende des Vereins "Integrative Schule Weimar e.V. Brit Zeitner war vom Landesverband der Lebenshilfe Thüringen für Ihr Engagement bei der Gründung der Intergativen Ganztagsgrundschule des Lebenshilfe-Werkes Weimar/Apolda e.V. sowie der Förderung inklusiver schulischer Bildung durch die Schaffung eines Bündnisses für inklusive Bildung in Weimar vorgeschlagen wurden. Unter Führung von Frau Zeitner ist es dem Verein gelungen, Politik, Schulverwaltung, Bürger, Pädagogen und Eltern der Stadt Weimar für seine Projekte zu gewinnen. Durch das öffentlichkeitsiwrksame Auftreten für das Anliegen des gemeinsamen Unterrichts hat der Verein dazu beigetragen, Vorurteile gegenüber Menschen mit Behinderung abzubauen. (Foto´s: Piere Kamin).

     
  • Vertreter der Lebenshilfe Thüringen in den Vorstand des Paritätischen Thüringen und den Stiftungsrat der Paritätischen Buntstiftung gewählt

    Am 11.11.2015 fand die diesjährige Mitgliederversammlung des Paritätischen Thüringen statt. Die Thüringer Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Heike Werner, sowie Thüringens Finanzministerin Heike Taubert überbrachten die Glückwünsche der Landesregierung zum 25jährigen Jubiläum des Paritätischen Thüringen. Das Jubiläum war zudem Anlass, einen Blick zurück auf 25 Jahre Sozialpolitik in Thüringen zu werfen, aber auch zugleich nach vorn auf die nächsten Ziele zu schauen. Weiterer Schwerpunkt der Mitgliederversammlung war die Wahl des Vorstandes des Paritätischen Thüringen und des Stiftungsrates der Paritätischen Buntstiftung. Die vom Vorstand und den Mitgliedsorganisationen der Lebenshilfe Thüringen nominierten Kandidaten wurden beide in die Gremien des Paritätischen Thüringen gewählt. In den Vorstand des Paritätischen Thüringen wurden gewählt: Rolf Höfert, Neuwied (Vorsitzender), Katja Heinrich (Jena), Elke Lieback (Weimar) Petra Michels (Bad Klosterlausnitz), Christian Karl (Sömmerda) Christian Stadali (Weimar) und Dr. Nikolaus Dorsch (Altenburg). In den Stiftungsrat der Paritätischen Buntstiftung wurden Katrin Welke, (Neuhaus a.R.), Wolfgang Volkmer (Jena) und Matthias Wilfroth (Walterhausen) gewählt.

     
  • Sondersitzung des Landesbehindertenbeirates zur Verbesserung der Situation altgewordener Menschen mit Behinderung in Thüringen

    Sondersitzung des Landesbehindertenbeirates zur Verbesserung der Situation altgewordener Menschen mit Behinderung in Thüringen

    Auf Initiative der Nichtbehördenvertreter des Landesbehindertenbeirats Thüringen fand am 22.10.2015 im Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familien in Erfurt eine Sondersitzung zur Thematik der alt gewordenen Menschen mit Behinderung statt. Vertreter der Menschen mit geistiger und körperlicher Behinderung, der schwerhörigen und gehörlosen, blinden und sehbehinderten Menschen sowie der Menschen mit psychischer Erkrankung oder seelischer Behinderung wiesen auf vielfältige Probleme und fehlende Angebote für diesen Personenkreis in Thüringen hin. Menschen mit Behinderung benötigen auch im Alter Hilfe und Unterstützung, um weiterhin am Leben der Gemeinschaft teilhaben zu können und in Würde alt zu werden. Ronald Wirtz, Sprecher des Lebenshilfe-Rats für Menschen mit geistiger Behinderung, vertrat die Lebenshilfe Thüringen. Am Ende wurde ein Forderungspapier an die Vertreter des Sozialministeriums und an alle anderen Behördenvertreter übergeben.

     
  • 25 Jahre Lebenshilfe Thüringen

    25 Jahre Lebenshilfe Thüringen

    Wie viele Orts- und Kreisvereinigungen feiert auch die Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung – Landesverband Thüringen e.V. in diesem Jahr ihr 25jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass haben wir auf 25 Jahre Lebenshilfe Thüringen zurückgeblickt, auf Erreichtes geschaut, uns an Weggefährten und Mitstreiter erinnert und anliegende Festzeitung zusammengestellt. In dieser Festzeitung kommen die Mitgliedsorganisationen der Lebenshilfe Thüringen, Menschen mit Behinderungen und ihre Eltern, langjährige Weggefährten, Partner und Freunde zu Wort. Sie schildern, was sie mit 25 Jahren Lebenshilfe verbinden und an welche Begegnungen und Gespräche sie gern zurückdenken – eine Vielzahl bunter Erinnerungen, die 25 Jahre Lebenshilfe in Thüringen dokumentieren. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und Anschauen. Vielleicht denken auch Sie beim Blättern durch die Zeitung an die eine oder andere Begebenheit zurück und freuen sich auf weitere Begegnungen. Die Festzeitung kann auf über den nebenstehenden Link heruntergeladen werden.

     
  • Projekt \

    Projekt "Buchkinder inklusiv" für den Deutschen Engagementpreis 2015 nominiert

    Das Projekt „Buchkinder Inklusiv“, des Saale Betreuungswerks der Lebenshilfe ist für den Deutschen Engagementpreis 2015 nominiert. Das Projekt „Buchkinder Inklusiv“, bei welchem Kinder mit und ohne Behinderung zusammen ein Buch geschrieben haben, geht als Gewinner des „Kindernetzwerk Sonderpreises für Inklusion 2015“ ins Rennen. Der Einsatz für unser Projekt „Buchkinder Inklusiv“ erfährt durch die Nominierung des Kindernetzwerks eine besondere Anerkennung. Über den Link in der nachfolgenden Pressemitteilung kann man am Voting für den Deutschen Engagementpreis 2015 teilnehmen.

     
  • Lebenshilfewerk veröffentlicht drei LehrDVD´s für und mit Menschen mit Behinderung

    Das Lebenshilfewerk Ilmenau/Rudolstadt e.V. hat drei Lehr-DVDs für und von Menschen mit Behinderung: „Erste Hilfe“, „Straßenverkehr“ und „Gefahren im Alltag“, veröffentlicht. Kunst und Kultur für die Verbreitung von Wissen zu nutzten ist nicht neu. Menschen mit Behinderung Ihr Anliegen selbst zu formulieren zu lassen auch nicht. Die filmische Umsetzung der Themen "Erste Hilfe", "Straßenverkehr" und "Gefahren im Alltag" für und von Menschen mit Behinderung jedoch schon. Informationen hierzu finden Sie auf der Homepage des Lebenshilfewerkes Ilmenau/Rudolstadt e.V. unter der Rubrik "Projekte". Die DVD´s können käuflich erworben werden.

     
 
 
 
 

Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung - Landesverband Thüringen e.V.
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Akzeptanz 2014
 
 
 
 
 

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