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Veranstaltungen

Das 17. Benefizkonzert des MDR SINFONIEORCHESTERS

Die Lebenshilfe Erfurt lädt am 23. September 2017 zum 17. Benefizkonzert des MDR SINFONIEORCHESTERS ins Theater Erfurt ein. Der Lobgesang op. 52 von Felix Mendelssohn Bartholdy erklingt ab 17 Uhr. Die Sinfoniekantate für Soli, Chor und Orchester ist aus dem Jahr 1840. Der gesamte Erlös kommt dem Eltern-Kind-Wohnen der Lebenshilfe Erfurt zugute und dient der Unterstützung gelebter Elternschaft von Menschen mit Behinderung. Schirmherr der Benefizveranstaltung ist Herr Dr. Frank-Walter Steinemeier.


Das MDR SINFONIEORCHESTER
Das MDR SINFONIEORCHESTER, gegründet 1923 in Leipzig, ist eines der ältesten Rundfunkorchester weltweit und das älteste in Deutschland. Mit seinen 120 Musikern ist es der größte Klangkörper und ständiger Repräsentant des Mitteldeutschen Rundfunks. Jährlich gibt das Orchester zahlreiche Konzerte im In- und Ausland. Mit seinem Chefdirigenten Kristjan Järvi und Gästen veranstaltete es Konzertreihen im Leipziger Gewandhaus und anderen Spielstätten in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, auch gemeinsam mit dem MDR Rundfunkchor.

Der MDR RUNDFUNKCHOR
Der MDR RUNDFUNKCHOR wurde 1946 als Nachfolger der Leipziger Oratorienvereinigung neu gegründet. Mit seinen 73 Sängerinnen und Sängern ist er einer der angesehensten Chöre weltweit. Als Gast ist er nicht nur von international renommierten Orchestern gefragt, auch a capella Konzerte und Einspielungen erfreuen sich großer Beliebtheit.

Dirigent Risto Joost
Der 1980 in Tallin geborene estnische Dirigent und Countertenor Risto Joost trat 2015 sein Amt als künstlerischer Leiter des MDR RUNDFUNKCHORES an. Er gilt als einer der innovativsten Köpfe der jungen Dirigentenszene.

Mendelssohns Lobgesang
Der Lobgesang op. 52 von Felix Mendelssohn Bartholdy gliedert sich formal in zwei Teile: den ersten sinfonischen Teil, der aus drei instrumentalen, ohne Pause ineinander übergehenden Sätzen besteht und dem folgenden Kantatenteil. Den Text des Werkes stellte der Komponist aus Bibelzitaten zusammen und lobpreiste Gottes Barmherzigkeit. Wie passend zum Jubiläumsjahr der Reformation!

Die Lebenshilfe Erfurt
Aus einer kleinen Elterngruppe entstand am 29. Mai 1990 die Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Erfurt e.V. Aus der ehrenamtlichen Vereinsarbeit entwickelte sich ein fachkompetenter und angesehener Träger von Einrichtungen und Diensten für Menschen mit geistiger Behinderung. Wir setzen uns dafür ein, dass Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam leben, lernen, lachen, arbeiten und wohnen können, um Inklusion in Erfurt aktiv zu fördern. Das beharrliche Streben, immer wieder zukunftsweisende Projekte für Menschen mit geistiger Behinderung auf den Weg zu bringen und sie mit Leben zu erfüllen – dafür steht die Lebenshilfe Erfurt heute.

Das Eltern-Kind-Wohnen der Lebenshilfe Erfurt
Das Eltern-Kind-Wohnen der Lebenshilfe Erfurt bietet Eltern mit Behinderung bedarfsgerechte Unterstützung, um das Recht auf eine gelebte Elternschaft wahrzunehmen. Denn „Eltern sein – ganz normal?!“ ist der Grundsatz des Eltern-Kind-Wohnens. Ziel des ganzheitlichen Angebotes ist es, die Eltern in ihrer Elternrolle zu bestärken, zu befähigen, sie anzuleiten, zu unterstützen und ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Die Familien sollen die passende Unterstützung erhalten, um ein selbstbestimmtes Leben zu gestalten. Beratung und praktische Assistenz in Erziehungsfragen und im Haushalt gehören zu den täglichen Aufgaben.

Mehr Informationen erhalten Sie unter:http://www.lebenshilfe-erfurt.org/index.php/EKW.html


Demonstration in Berlin gegen Diskriminierung und für ein besseres Bundesteilhabegesetz

Am 7.11.2016 folgten mehr als 7000 Teilnehmer aus ganz Deutschland dem Aufruf der Lebenshilfe und demonstrierten vor dem Brandenburger Tor in Berlin gegen Diskriminierung und für ein besseres Bundesteilhabegesetz und Pflegestärkungsgesetz III.

Auch der Landesverband Thüringen fuhr mit einem Bus nach Berlin. Insgesamt waren Menschen mit Behinderung und Selbstvertreter aus 7 Thüringer Lebenshilfemitgliedsorganisationen dabei.
Die Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Ulla Schmidt, übergab hier über 151000 Unterschriften an die Vorsitzende des Ausschusses für Arbeit und Soziales, Kerstin Griese (MdB) und den Vorsitzenden des Gesundheitsausschusses, Dr. Edgar Franke (MdB), die der Forderung der Lebenshilfe für ein besseres Bundesteilhabegesetz mit voller unteilbarer Teilhabe und gegen Ausgrenzung nachhaltig Ausdruck verliehen.

Zum Abschluss der Demonstration ließen die Demonstranten viele Luftballons mit ihren Forderungen in den Himmel steigen.

Fotos: Gisela Schröter

 
 
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Inklusiver Workshop „So möchte ich wohnen!“ - Ambulante Wohnprojekte für Menschen mit Behinderung und hohem Unterstützungsbedarf am 24.10.2016 in Jena

Am inklusiven Workshop der Lebenshilfe Thüringen e. V. in Kooperation mit der Lebenshilfe Hessen e. V. „So möchte ich wohnen!“ – Ambulante Wohnprojekte für Menschen mit Behinderung und hohem Unterstützungsbedarf am 24.10.2016 in Jena trafen sich insgesamt 49 Personen zum Erfahrungsaustausch, davon 29 Fach- oder Leitungskräfte und 20 Menschen mit Behinderung. Von den Thüringer Lebenshilfe-Trägern mit Wohnangeboten waren 15 vertreten.

Nach Artikel 19 der UN-Behindertenrechtskonvention haben Menschen mit Behinderung unabhängig von der Art und Schwere der Behinderung das Recht ihren Aufenthaltsort zu wählen und zu entscheiden, wo und mit wem sie leben wollen und können nicht verpflichtet werden in besonderen Wohnformen zu leben.

Vor diesem Hintergrund werden seit einigen Jahren verschiedene neue Wohnprojekte für Menschen mit Behinderung und hohem Unterstützungsbedarf in Thüringen und Hessen umgesetzt. Einige davon, zwei Wohnprojekte aus Hessen vom Lebenshilfe-Werk Waldeck-Frankenberg und von der Lebenshilfe Wetzlar-Weilburg sowie ein Wohnprojekt aus Thüringen von der Lebenshilfe Erfurt wurden zum Workshop vorgestellt.

Durch die aktive Mitwirkung der Nutzer bereits bestehender ambulanter Wohnangebote konnten Erfahrungen authentisch weitergegeben und die gemeinsame Diskussion praxisnah und lebendig gestaltet werden.
In 2 Arbeitsgruppen kamen Menschen mit Behinderung aus Wohnstätten, Außenwohngruppen und ambulant betreuten Wohnangeboten, zum Teil auch in ihrer Funktion als Heimbeiräte, selbst zu Wort und artikulierten persönliche Vorstellungen und Wünsche von Betroffenen zur Wohn- und Lebenssituation.

Im Ergebnis der Diskussion wurde deutlich, dass für einige Menschen mit Behinderung in ambulanten Wohnformen eine Verbesserung der Lebensqualität erreicht wurde und sie ein Leben so normal wie möglich führen können und dass es zahlreiche weitere Menschen mit Behinderung gibt, die ihre Wohnsituation ebenfalls verändern wollen.

Dieser Workshop hat dazu beigetragen, Anregungen und Hinweise zur praktischen Umsetzung neuer ambulanter Wohnformen für Menschen mit Behinderung und höherem Unterstützungsbedarf bei der Lebenshilfe in Thüringen zu geben und diesen Prozess in der Praxis zu unterstützen. Bisher leben in Thüringen im Ambulant Betreuten Wohnen fast ausschließlich Menschen mit geringerem Hilfebedarf.

Es wurden sowohl konzeptionelle Überlegungen, Finanzierungs- und rechtliche Grundlagen, organisatorische und fachliche Aspekte angesprochen. Eine besondere Rolle spielte die Frage wie es gelingt einen Mix unterschiedlicher Unterstützungsformen, vor allem von Eingliederungshilfe- und Pflegeleistungen im Interesse der Nutzer zu verwirklichen.

 
 
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Lebenshilfe Thüringen im Gespräch mit Thüringer Parlamentariern für mehr Gleichstellung und ein Bundesteilhabegesetz ohne Verschlechterungen für Menschen mit Behinderungen

Am 30.08.2016 lud die Lebenshilfe Thüringen die Abgeordneten des Thüringer Landtages, die Thüringer Bundestagsabgeordneten sowie die Vertreter des Sozial- und Bildungsministeriums in den Thüringer Landtag ein, um bei einem gemeinsamen Frühstück ins Gespräch zu kommen. Im Mittelpunkt der Gespräche standen dabei die laufende Novellierung des Thüringer Gesetzes zur Verbesserung der Integration und Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen sowie die aktuellen Entwürfe der Bundesregierung zum Bundesteilhabegesetz und Pflegestärkungsgesetz III.

Anika Schäfer, Mitglied des Lebenshilfe-Rates Thüringen, machte deutlich, dass bei der Überarbeitung des Thüringer Gleichstellungsgesetzes die Stärkung des Landesbehinderten- beauftragten und des Landesbehindertenbeirates sowie die umfassende Verwendung Leichter Sprache besonders wichtig sind. „Wir wollen dabei sein, wollen mitreden und unsere Rechte wahrnehmen, dafür brauchen wir die Leichte Sprache“, so Anika Schäfer.

Neben den Gesprächen zum Thüringer Gleichstellungsgesetz kritisierte die Lebenshilfe Thüringen die aktuellen Entwürfe der Bundesregierung zum Bundesteilhabegesetz und Pflegestärkungsgesetz. Eine halbe Million Menschen mit geistiger Behinderung bezieht in Deutschland Leistungen der Eingliederungshilfe und ist unmittelbar betroffen von den im Juni vorgelegten Gesetzesentwürfen zum Bundesteilhabegesetz und zum Pflegestärkungsgesetz III, die im Herbst von Bundestag und Bundesrat beraten werden. Die vorgelegten Gesetzesentwürfe benachteiligen Menschen mit geistiger Behinderung.

Deshalb protestiert die Lebenshilfe Thüringen gegen die Gesetzentwürfe und diskutierte im Gespräch mit den Thüringer Parlamentariern kritisch die in den vorgelegten Gesetzentwürfen enthaltenen Regelungen zum Nachteil von Menschen mit geistiger Behinderung. Hannelore Wenzlaff, Vorsitzende des Aufsichtsrates der Lebenshilfe Erfurt, machte auf die mit den aktuellen Regelungen im Gesetzentwurf verbundenen Nachteile für ihren Sohn und die Mitbewohner einer ambulanten Wohngemeinschaft der Lebenshilfe Erfurt, die Leistungen der Eingliederungshilfe und Pflegeversicherung beziehen, aufmerksam. „Werden die derzeitigen Regelungen umgesetzt, droht teilweise für die derzeitigen Bewohner der Wohngemeinschaft der Umzug in eine stationäre Pflegeeinrichtung. Dies ist mit den Forderungen der UN-Behindertenrechtskonvention nach einer inklusiven Gesellschaft und einer gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit Behinderungen nicht vereinbar“, so Hannelore Wenzlaff.

„Es ist wichtig, dass Menschen mit Behinderungen in der politischen Diskussion Gehör finden und sie sich für ihre Rechte stark machen. Das heutige gemeinsame Gespräch zwischen Thüringer Parlamentariern, Menschen mit Behinderungen, Eltern und Vertretern aus den Einrichtungen und Diensten der Lebenshilfe leistet hier einen Beitrag und ist ein wichtiger Baustein der Gestaltung einer inklusiven Gesellschaft, für die wir uns als Lebenshilfe Thüringen einsetzen“, so Birgit Diezel, Vorsitzende der Lebenshilfe Thüringen zum Abschluss der Veranstaltung.

Foto: Thüringer Landtag

 
 
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Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung - Landesverband Thüringen e.V.
Rudolstädter Str. 39
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Tel.: 03641 334395
Fax: 03641 336507
info@lebenshilfe-thueringen.de

 
 

17. Benefizkonzert des MDR Sinfonieorchesters

Benefizkonzert 2017

















 
 
Banner Teilhabe statt Ausgrenzung
Postkarte Motiv Nachbarschaft
Postkarte Motiv Zuhause
Postkarte Motiv Zoo
Postkarte Motiv Traum

Postkarten und Banner: Lebenshilfe e.V.






 
 

Inklusiver Workshop „So möchte ich wohnen!“ - Ambulante Wohnprojekte für Menschen mit Behinderung und hohem Unterstützungsbedarf am 24.10.2016 in Jena

Inklusiver Workshop Wohnen
 
 

 
 

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